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In einem Land vor unserer Zeit: Die „Fake News“ der Vergangenheit

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Lügenpresse, Fake News*, Märchen, Mythen, religiöse Offenbarungen – seitdem wir Menschen als sprachbegabte Wesen die schützenden Höhlen und nächtlichen Lagerfeuer der prähistorischen Wildnis teilten, verspüren wir den Drang, Geschichten zu erzählen. Und wo Geschichten erzählt werden, bietet sich immer Raum für Unwissenheit, Fehlinformation und kreative Abwandlungen. Der menschliche Geist vermag Großes zu verbringen: große Entdeckungen, große Geschichten – und große Lügenmärchen.

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Egal zu welcher Zeit: das Geschichtenerzählen, das Fantasieren und Ausschmücken lag schon immer in unserer Natur, genauso wie die Begeisterung und Leichtgläubigkeit, mit der wir einer Geschichte lauschen – ob wahr oder erfunden.

Die Fake News von den Fake News?

Im Gegensatz zu unseren Vorfahren der Menschheitsgeschichte stehen uns heutzutage natürlich ganz andere technische Mittel zur Verfügung, um den Wahrheitsgehalt einer Nachricht oder Erzählung zu überprüfen – von Google und Wikipedia bis hin zu ChatGPT. Gleichzeitig müssen wir aber auch mit den Schattenseiten des technologischen Fortschrittes kämpfen – Dank Social Media, AI und Deepfakes ist nichts mehr so, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag. Und so steigert sich die tägliche Empörung ins Unermessliche und die Zukunft der Menschheit wird in den dunkelsten Farben gemalt: als Opfer globaler Lügenkampagnen werden wir zu fehlgeleiteten und ferngesteuerten Marionetten der Fake News, die selbst dann Wahrheit und Lüge nicht mehr unterscheiden könnten, wenn das Leben ihrer Großmutter davon abhinge.

Doch vielleicht ist unser vorgezeichnetes Schicksal gar nicht so schlimm, wie wir befürchten: denn die Vergangenheit zeigt, dass wir Menschen zwar schon immer gerne zielgerichteten Falschinformationen zum Opfer fielen, gleichzeitig aber auch von Epoche zu Epoche der Menschheitsgeschichte einen aufgeklärteren und zunehmend wissenschaftlicheren Umgang mit neuen Informationen entwickelten.

Und wenn wir heute lesen, welchen Schauermärchen und Lügengespinsten unsere Urahnen auf den Leim gingen, dann sollte eigentlich die Angst vor unserem Schicksal ins Gegenteil umschlagen: nämlich in die Hoffnung, dass der menschliche Geist sehr wohl in der Lage ist, Geschichten zu hinterfragen, (Gegen-)Beweise zu sammeln und diese wissenschaftlich zu überprüfen.

Das Wissen der Welt – und eine Menge Unsinn

Kaum eine Zeit repräsentiert das Unwissen und den blinden Glauben an Fake News so gut wie das Mittelalter – jene düstere Epoche, in der Bildung und Menschenrechte so gut wie nichtexistent und die Welt vor allem eines war: Terra Incognita. Das Wort der Kirche, egal wie absurd, war Gesetz, und wissenschaftliche, gar kritische Forschung stellte im Schatten der Inquisition ein heikles Unterfangen mit Gefahr für Leib und Leben dar. Es war eine Hochphase der Unwissenheit und Fehlinformation, die Tod und Verderben durch die gnadenlose Verfolgung Andersdenkender und vermeintlicher Glaubensgegner mit sich führte.

Doch das Mittelalter war auch ein Zeitalter des beginnenden Aufbruchs, des entfachenden Entdeckergeist und bevorstehenden Fortschritts: Mitte des 15. Jahrhunderts revolutionierte Johannes Gutenberg den Zugang zur Bildung durch die Erfindung des modernen Buchdrucks, Christoph Kolumbus schenkte Ende des 15. Jahrhunderts der Welt einen neuen, unbekannten Kontinent, Martin Luther entfachte zu Beginn des 16. Jahrhunderts die Glaubenskriege Europas und Nikolaus Kopernikus schubste Mitte des 16. Jahrhunderts mit der Veröffentlichung seines heliozentrischen Weltbildes die Erde aus dem Mittelpunkt des Universums. Umrahmt und begleitet wurden diese wissenschaftlichen, religiösen und sozialen Umbrüche am Wendepunkt des Mittelalters zur beginnenden Neuzeit durch die Kulturrevolution der Renaissance, die einen neuen Blick auf den Menschen sowie seine Individualität und Rolle innerhalb des Weltgeschehens propagierte.

In diese aufgewühlten Zeiten hinein wurde ein Buch veröffentlicht, das das Wissen der bekannten Welt sammeln und in verständlicher (und vor allem: deutscher) Sprache einem breiten Publikum zur Verfügung stellen sollte: die Cosmographia, das Lebenswerk des Hochschullehrers und ehemaligen Franziskanermönchs Sebastian Münster, das – immerhin 660 Seiten stark – mit seiner Erstveröffentlichung im Jahr 1544 zum meistverkauften Buch nach der Bibel aufstieg.

Mut zur Lücke – Die alternativlose Quellenlage der frühen Neuzeit

gescannt von: Michael Schmalenstroer, Cosmographia titelblatt der erstausgabe, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Auch wenn die Cosmographia mit der Beschreibung der Welt ein hehres Ziel verfolgte, so ist und bleibt sie doch vor allem eines: eine riesige, fantastische und teils irrwitzige Sammlung von Übertreibungen, Lügen, Märchen, Mythen und Legenden, über die wir moderne Menschen heutzutage nur lachend den Kopf schütteln können. Doch bevor wir in Häme und Spott verfallen, soll zur Verteidigung ihres Verfassers aufgeführt werden, dass Sebastian Münster nach bestem Wissen und Gewissen handelte: so entspringen die oft wilden und abstrusen Erzählungen nicht etwa einem wirren Geist mit kreativer Ader, sondern wurden durch akribische, 20 Jahre währende Forschung und Sammlung mühsam von ihm zusammengetragen. 

Dabei verwendete Münster nicht nur Informationen aus Büchern und Karten, sondern stütze sich auch auf mündliche Überlieferungen und persönliche Reiseberichte – darunter die fantastischen Erzählungen Marco Polos über seine Reise nach China und Zeit am Hof des mongolischen Herrschers Kublai Khan, die bereits kurz nach ihrer Veröffentlichung am Ende des 13. Jahrhunderts von Zeitgenossen angezweifelt wurden. Da jedoch zu Münsters Zeiten so gut wie keine anderen Quellen existierten, hatte er keine andere Wahl als sich einer teils zweifelhaften Informationslage zu bedienen.

Christoph Amberger creator QS:P170,Q653163 , Portrait of the Cosmographer Sebastien Munster WGA, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Doch nicht nur der Mangel an Quellen war problematisch: offenbar gehörte es damals zum guten Ton, die Erlebnisse wagemutiger Seeleute, Kartographen und Konquistadoren mit erfundenen und märchenhaften Elementen auszuschmücken – selbst Christoph Kolumbus fühlte sich genötigt, in seinen Reiseberichten von menschenfressenden Wesen mit Hundegesichtern und Sirenen zu berichten.

Fantastische Fabelwesen und wo sie zu finden sind

Und so ist die Cosmographia zum Bersten gefüllt mit Erzählungen über ferne Länder, in denen die wunderlichsten, abscheulichsten Wesen existieren – die mit zunehmender Entfernung zum europäischen Kontinent nicht ohne Zufall an Absurdität und Blutdurst dazugewinnen. Das sagenhafte Einhorn, das Münster in einem Tempel in Mekka vermutet, gehört da noch zu den harmlosen und auch heute nach wie vor legendären Fabelwesen.

Auch andere, noch heute beliebte Fantasiewesen kommen in der Cosmographia zu blutigen Ehren: von den Drachen weiß Sebastian Münster zu berichten, dass sie in Polen in Höhlen anzutreffen sind, in Afrika und Asien auch gerne mal in Gewässern herumschwimmen und auf Elefantenjagd gehen, weil sie das kalte Blut der Dickhäuter begehren. Ihre Zungen sind giftig und wenn sie pfeifen, können sie giftige Gase ausstoßen, die die Luft verpesten. Und selbstverständlich fallen sie auch über ahnungs- und wehrlose Menschen her und saugen gar ihr Blut aus.

In den Alpen und im Harz sind hingegen die kleinen, teils scheuen Bergmännchen anzutreffen, die freundlichen Menschen wohlgesonnen sind, unfreundliche Zeitgenossen jedoch unter Tage mit Unglück und Verderben strafen können. Und nicht nur das Leben zu Land ist gefährlich: Die Weltmeere stecken voller Seeungeheuer, darunter menschenfressende Hummer oder Wale, die vor Island lebend die Größe ganzer Inseln erreichen können – und nichtsahnenden Seeleuten zum Verhängnis werden, wenn sie vor ihnen Anker legen möchten.

Andere Länder, andere Sitten – kopflose Menschen und hungrige Kannibalen

anonym, Blemmyes, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Die Welt wird aber nicht nur von mystischen Kreaturen und Fabelwesen bevölkert – auch die Menschen (oder manchmal eher: menschenähnlichen Wesen) ferner Lande zeigen sich in den sonderbarsten Gestalten und pflegen merkwürdige, teils abstoßende Sitten und Rituale. In Afrika leben beispielsweise die Blemmyer, die keinen Kopf besitzen und ihr Gesicht auf der Brust tragen, wohingegen die Monopoden nur einen Fuß aufweisen, der dafür jedoch so groß ist, dass sie sich damit auf dem Rücken liegend Schatten spenden können. Die sagenhaften Trogodyten bevölkern die Höhlen des afrikanischen Kontinents und verspeisen bevorzugt Schlangen, wohingegen in Indien Wesen ohne Mund gesichtet wurden, die sich von Gerüchen ernähren.

Und wenn wir schon bei sonderbaren Essgewohnheiten sind: Die Cosmographia weiß viel über verschiedene Völker der Welt zu berichten, die sich angeblich von Menschenfleisch ernähren. Auf der Insel Java leben beispielsweise Kannibalen, die kranke Mitglieder ihrer Gesellschaft erwürgen, zerstückeln und komplett verspeisen – so berichtet Münster unter Berufung auf Erzählungen des Marco Polo (auf die wir bekanntermaßen nicht allzu viel geben können).

Amerigo Vespucci, Cannibalism in the New World, from Vespucci, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

Auch in der Karibik wimmelt es von Kannibalen, doch viel schlimmer ist die Lage in den Ländern des nördlichen Südamerikas, die allesamt von Kannibalen heimgesucht werden: in Guyana füttern Eltern ihre Kinder mit Menschenfleisch, um sie „fetter und zarter“ zu machen. In Brasilien hingegen werden ganze Schlachtfeste gefeiert, bei denen ein zum Tode Verurteilter mit dem Rest der Gesellschaft feiert und trinkt bis er schließlich gerichtet und verspeist wird – in dem Wissen, dass die eigenen Verwandten den Tod mit gleicher barbarischer Münze heimzahlen werden.

Das Ende der Magie – von der Cosmographia zur Aufklärung

Ja, die Welt ist wahrlich ein wunderlicher und oft auch gefährlicher Ort. Und je ferner die Länder, desto fremdartiger mögen die lokalen Sitten erscheinen – das trifft auch heute noch auf unsere kulturelle Wahrnehmung zu. Doch natürlich verstehen wir mittlerweile sehr genau, welche Fabelwesen und Mythen in das Land der Fantasie gehören und welche Sonderlichkeiten tatsächlich auf wahren Tatsachen beruhen. Wir wissen heutzutage, dass vereinzelte kannibalistische Völker und Traditionen durchaus existier(t)en, doch dass es sich dabei um besondere kulturelle Ausnahmefälle handelt – und nicht den Gepflogenheiten ganzer Kulturen oder gar Kontinente entspricht. Wir glauben nicht mehr an blutrünstige Drachen, rachsüchtige Bergmännchen und mordlustige Monsterwale, außer natürlich in der zauberhaften Welt der Geschichten und Bücher.

(Und ja, es mag unter uns auch noch Menschen geben, die nach wie vor glauben, dass die Erde eine Scheibe ist. Aber auch bei ihnen handelt es sich um – durchaus fantasiereiche – individuelle Ausnahmefälle.)

Doch dass wir das Fantastische nicht mehr als Wahrheit verstehen – das verdanken wir dem menschlichen Forschungsgeist, der Neugier auf alles Neue, dem ungebremsten Taten- und Entdeckungsdrang wagemutiger Abenteurer, dem unerschütterlichen Glauben an den wissenschaftlichen Beweis und der ständigen Suche nach Wahrheit durch beeindruckende Persönlichkeiten der Menschheitsgeschichte. Und so wurde auch die Weltbeschreibung der Cosmographia mit ihrer letzten Neuauflage im Jahr 1628 in das Land der Legenden verbannt, 84 Jahre nach ihrer Erstauflage. Es müssen magische 84 Jahre für alle Leser gewesen sein, um die man die Menschen von damals fast (aber wirklich nur fast!) beneiden könnte.

Wer zuletzt lacht, lacht am Besten – die Zukunft unserer Fake News

Auch damals ist unsere Welt, trotz des vorherrschenden Ausmaßes an Fake News und Falschbehauptungen, nicht untergegangen, sondern wechselte in eine Zeit der beginnenden Aufklärung und wissenschaftlichen Forschung. Auch wir werden an der menschlichen Neigung zum Flunkern und Erfinden, Fantasieren und Übertreiben nicht zu Grund gehen.

Und wer weiß, über welche zeitgenössischen Fake News unsere Nachfahren lachen werden, wenn sie in 500 Jahren über uns und unsere Zeiten lesen.

*Der moderne Begriff der „Fake News“ mag im Kontext dieses Artikels verwirrend wirken. Da jedoch zu allen Zeiten der Menschheitsgeschichte Falschbehauptungen und -aussagen getroffen wurden, die einen politischen und / oder finanziellen Vorteil zum Ziel hatten, erweitere ich die Benutzung dieses Begriffs auch auf bewusst fehlerhafte Berichte und Darstellungen der Vergangenheit.

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Nachschlag?

Eckardt, E. (2020). Cosmographia: Das Wissen der Welt. GEO EPOCHE Nr. 105: Denker, Forscher, Pioniere: Männer und Frauen, die unsere Welt veränderten*, 105/2020, 6-27.

Wessel, G. (2004). Von einem, der daheim blieb, die Welt zu entdecken. Die Cosmographia des Sebastian Münster oder wie man sich vor 500 Jahren die Welt vorstellte* (S. 294-300). Frankfurt/Main, Deutschland: Campus Verlag. S. 294-300

Böspflug, K. (2012). Geister, Drachen, Ungeheuer – eine Ausstellung der Eisenbibliothek. Ferrum: Nachrichten aus der Eisenbibliothek, 84, 83-90. https://doi.org/10.5169/seals-378500 

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Warum gibt es diesen Wissenshappen?

Lügenpresse, Märchen, Mythen und Legenden – wir Menschen verspüren schon immer den Drang, Geschichten zu erzählen, Fakten auszuschmücken und Erlebtes zu übertreiben. Und so sind die Fake News der heutigen Zeit, die durch Social Media, AI und Deepfakes ungeahnte Ausmaße erreichen, nicht zwangsläufig ein Zeichen des sicheren Untergangs der Menschheit. Ein Blick auf die Vergangenheit und die verbreiteten Falschbehauptungen weitgereister Seeleute, Kaufmänner, Konquistadoren und Kartographen des Mittelalters und der beginnenden Neuzeit sollte uns vielmehr beweisen, dass wir Menschen mit jeder Epoche einen zunehmend aufgeklärteren Umgang mit neuen Informationen und Nachrichten entwickelten. Den besten Beweis hierfür liefert die fantastische, oft absurde Weltbeschreibung der Cosmographia, die nach ihrer Veröffentlichung im Jahr 1544 als größte deutschsprachige Wissenssammlung zum meistverkauften Buch nach der Bibel wurde.

Was sollte unbedingt verdaut werden?

Die Welt ist voller Gefahren – und sie wird blutrünstiger und sonderbarer, je weiter wir uns vom Bekannten entfernen. Diese kulturelle Wahrnehmung, die auch heute oft unsere Beurteilung fremder Länder und Sitten bestimmt, zeigt sich eindrucksvoll in den Reiseberichten und wissenschaftlichen Weltbeschreibungen des ausgehenden Mittelalters und der beginnenden Neuzeit. So ist beispielsweise die Cosmographia, die der Hochschullehrer Sebastian Münster im Jahr 1544 als erste deutschsprachige Wissenssammlung veröffentlichte, zum Bersten gefüllt mit fantasievollen Beschreibungen fremdartiger Länder der (Neuen) Welt, die von Drachen, Einhörnern, Seeungeheuern, menschenähnlichen Kreaturen und hungrigen Kannibalen bevölkert werden. Dem Autor ist jedoch kein Vorwurf zu machen: berief er sich doch auf populäre Augenzeugenberichte wagemutiger (und erfindungsreicher) Seeleute, Entdecker und Konquistadoren – die Fake News der Vergangenheit.

Disclaimer:
Der obenstehende Text wurde auf Grundlage der gelisteten Quellen erstellt, ist aber explizit unter Berücksichtigung der subjektiven Erkenntnisse, Vorlieben und dem persönlichen Verständnis der Autorin aufzufassen. Es handelt sich nicht um eine wissenschaftliche Ausarbeitung mit akademischen Anspruch, sondern um eine Zusammenfassung von Geschehnissen und Erzählungen nach individuellem Stil und Empfinden der Autorin. Ausnahmslos jeder Wissenshappen möchte Freude am Wissen schaffen, aber nicht als Fachliteratur verstanden werden. Über Anmerkungen, Ergänzungen, Lob oder Kritik freut sich die Autorin und lädt jeden Leser dazu ein, über die Kommentarfunktion Kontakt aufzunehmen.

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Schlagwörter: , Last modified: 29. Januar 2024